Die beeindruckende Geschichte der Lodge Reinsehlen

Wo heute Ruhe, Weite und Natur den besonderen Charakter der Lodge Reinsehlen prägen, blickt der Ort auf eine bewegte Vergangenheit zurück. Vom ehemaligen Militärgelände bis zum heutigen Naturhotel hat sich Reinsehlen stetig gewandelt.

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Ein Gebäude auf einem Feld mit BäumenLink to Larger Item Photo, Fliegerhorst und Flüchtlingslager - ListItem1, ListItemCarouselImage1

Fliegerhorst und Flüchtlingslager

Die Ruhe und Idylle dieses unberührten Heidedorfes wurde erstmalig 1938 durchbrochen, als große Flächen von der deutschen Luftwaffe besetzt und als Fliegerhorst genutzt wurden. Nach Kriegsende entstand auf diesem Gelände ein Flüchtlingslager für 1500 Personen - das so genannte „Dorf der 1000 Sorgen“. Vorwiegend Frauen und Kinder fanden hier Unterschlupf in einfachen Holzbaracken. Zum Lager gehörte eine Krankenstation, eine Schule und selbst ein Kindergarten wurde eingerichtet.

ein Feld mit Bäumen und SonnenuntergangLink to Larger Item Photo, Britische und kanadische Streitkräfte üben in Reinsehlen - ListItem2, ListItemCarouselImage1

Britische und kanadische Streitkräfte üben in Reinsehlen

Von 1950 bis 1997 wurde Reinsehlen von britischen und kanadischen Streitkräften als militärisches Übungsgelände genutzt. Der Name Camp Reinsehlen entstand. Was heute schier undenkbar ist, war jahrzehntelang Alltag in der Lüneburger Heide: Große Flächen dieser einmaligen Landschaft wurden für militärische Übungsmanöver genutzt. 1967 nahm Queen Elisabeth persönlich die Truppenparade eines Panzerregiments ab – ein aufregendes Ereignis für die ganze Region. Die Panzerwaschanlage, die Rote und die Weiße Halle, das Atelier und das Verwaltungsgebäude stammen noch aus dieser Zeit.

Eine Gruppe weißer und gelber BlütenLink to Larger Item Photo, Intensive Renaturierung - ListItem3, ListItemCarouselImage1

Intensive Renaturierung

1986 gründete sich eine Bürgerinitiative zur Verringerung der Militärbelastung in der Heide. Ihr gelang nach unermüdlichen Verhandlungen die Einstellung aller militärischen Manöver. Umfangreiche und intensive Renaturierungsarbeiten setzten ein und 1994 konnten die Flächen endgültig der Natur zurückgegeben werden.

Ein Mann mit Brille und rotem GewandLink to Larger Item Photo, Der Dalai Lama lehrt in Reinsehlen - ListItem4, ListItemCarouselImage1

Der Dalai Lama lehrt in Reinsehlen

Im Zuge der Veranstaltung „Buddhas Weg zum Glück“ besuchte 1998 der Dalai Lama das Camp Reinsehlen. Tausende Besucher bevölkerten das Gelände, eine riesige Zeltstadt entstand. Diese Größe einer Zeltstadt von 25.000 m² war bis dahin in Europa einmalig. Verschiedene Quellen im Internet berichten von bis zu 11.000 Menschen aus 56 Ländern, die in diesen Tagen in Reinsehlen waren.

Eine Luftaufnahme eines Feldes mit Bäumen und GebäudenLink to Larger Item Photo, Hoteleröffnung im Jahre 1999 - ListItem5, ListItemCarouselImage1

Hoteleröffnung im Jahre 1999

Überlegungen, ein an die Natur angepasstes Hotel auf dem Gelände zu errichten, wurden daraufhin konkret. Gemeinsam mit der Norddeutschen Naturschutz-Akademie startete die Lodge Reinsehlen als Hotel Camp Reinsehlen im Oktober 1999 mit 27 Zimmern und zwei Veranstaltungshallen seinen Betrieb.

Ein Feld mit Bäumen und NebelLink to Larger Item Photo, Die Lodge inspiriert Künstler - ListItem6, ListItemCarouselImage1

Die Lodge inspiriert Künstler

2004 nahm die Kunst Einzug ins Camp Reinsehlen. Der Künstler Jörg-Werner Schmidt richtete sich im heutigen Atelier – ein ehemaliger Pferdestall der britischen Armee – seine Werkstatt ein. Bis 2010 entstehen zahlreiche Kunstwerke, die hier auf dem Gelände zu finden sind, so zum Beispiel die Lattenmenschen, das Lavendellabyrinth, die Knickpyramide und die Gestaltung des Transformatorengebäudes.

Ein Feld aus violetten BlumenLink to Larger Item Photo, Die Natur hat ihr Terrain zurückerobert - ListItem7, ListItemCarouselImage1

Die Natur hat ihr Terrain zurückerobert

So vieles hat das beschauliche Heidedorf Reinsehlen erlebt – umso erfreulicher ist die Entwicklung in den letzten Jahrzehnten. Die Natur hat ihr Terrain zurückerobert. Wer sich ein wenig Zeit nimmt und innehält, spürt die fast meditative Wirkung dieser einmaligen Ruhe und Abgeschiedenheit. Das Gelände ist wieder ein Ort der Stille, ein Rückzugsort mit besonderer Flora und Fauna. Man kann sich der Ausstrahlung dieser Naturlandschaft schwer entziehen – wohl auch aus diesem Grund verbringen viele unserer Gäste inzwischen eine regelmäßige Auszeit bei uns.

Eine Gruppe von Gebäuden auf einem FeldLink to Larger Item Photo, Mehr Raum für unsere Gäste - ListItem8, ListItemCarouselImage1

Mehr Raum für unsere Gäste

Im Jahr 2006 wurde die Lodge erweitert: Aus ursprünglich 27 Zimmern wurden 51. Damit entstand mehr Raum für unsere Gäste – und ein weiterer wichtiger Schritt in der Entwicklung der Lodge Reinsehlen.

ein Gebäude mit Feuerstelle und Stühlen auf einer GrasflächeLink to Larger Item Photo, Ein neues Kapite - ListItem9, ListItemCarouselImage1

Ein neues Kapitel

2016 wächst die Lodge Reinsehlen weiter: Mit 40 neuen MehrBlick-Zimmern, dem neuen LehrReich und der Erweiterung des Gasthauses entsteht noch mehr Raum für Übernachtungen, Begegnungen und Genuss. Eine größere Küche, ein neuer Buffetraum sowie der Restaurantbereich WeitBlick mit großzügiger Terrasse ergänzen das Angebot und schaffen neue Möglichkeiten für unsere Gäste.

Ein Mann und eine Frau umarmen sich auf einem FeldLink to Larger Item Photo, Ein neuer Name, eine klare Vision - ListItem10, ListItemCarouselImage1

Ein neuer Name, eine klare Vision

Mit dem Rebranding wird aus dem Hotelcamp Reinsehlen die Lodge Reinsehlen. Der neue Name steht für die Weiterentwicklung des Hauses und bringt noch stärker auf den Punkt, wofür Reinsehlen heute steht: Natur, Weite, Ruhe und besondere Begegnungen. Ein neuer Auftritt mit vertrauten Werten und einem klaren Blick nach vorn.